Home Druckversion Sitemap

Montenegro

  Montenegro das Land zwischen der Adria und den Schwarzen Bergen. Montenegro zählt wohl zu den schönsten Urlaubsorten des Balkans. Die Küste ist schmal und wird durch einen steilen Gebirgszug vom Hinterland getrennt.

Die Küste erstreckt sich auf insgesamt 293 Kilometern; 173 Strände mit einer Gesamtlänge von über 70 Kilometern stehen den Sonnenhungrigen zur Verfügung. Das Meerwasser vor der montenegrinischen Küste gehört zu den saubersten im Mittelmeer. Für regen Wasseraustausch sorgen zahlreiche Ströme nahe der Küste. Diese Ströme lassen das Meerwasser kristallklar aussehen.

 

  Wen man von Kroatien kommend mit dem PKW die Küste entlangfährt, liegt gleich hinter der Grenze der Kurort Igalo mit seinem europaweit bekannten Kurzentrum

Nach wenigen Kilometern erreicht man die altertümliche Stadt Herceg Novi. Von hier hat man einen Ausblick auf den Eingang zur Bucht von Kotor. Ein einzigartiger Fjord aus verschiedenen kleinen Buchten, der weltweit seinesgleichen sucht.  

Vorbei an kleinen aber geschichtsträchtigen Ortschaften Risan und Perast erreicht man die Stadt Kotor mit ihrer zum Weltkulturerbe gehörenden Altstadt.

   

Budva ist Zentrum des Sommerfremdenverkehrs und vereint, wie so oft in Montenegro, die Vergangenheit mit der Gegenwart. So liegen die mittelalterliche und mit einer Mauer umgebene Altstadt neben der modernen Ferienanlage Slovenska Plaza.

.

Eine Besonderheit stellt die Hotelinsel „Sveti Stefan" dar. Früher ein Fischerdorf. In den 60iger Jahren wurde sie umgebaut und bietet seitdem ihren Besuchern ein luxuriöses Ambiente

 
   Auch Ulcinj, die südlichste Stadt Montenegros, bietet eine Symbiose aus Alt und Neu. Die Stadt kann auf eine 2000 Jahre alte Geschichte zurückblicken, wie man an den Ruinen in Alt-Ulcinj heute noch sehen kann. Etwas außerhalb erstreckt sich auf 13 Kilometern der Große Strand. Wo einst blutige Schlachten tobten, machen heute Hotels, Cafés, Restaurants den Besuchern den Aufenthalt angenehm.
Möchte man von der Küste ins Hinterland reisen, müssen zunächst die steil aus dem Meer herausragenden Berge überwunden werde. Über Serpentinen erreicht man das weite Karstgebiet mit seinen Schluchten, Felsen, Tälern und den Nationalpark Lovćen, das Wahrzeichen Montenegros. Auf seinem Gipfel befindet sich das Mausoleum von Petar II. Petrovic Njegos. Unterhalb liegt in einem Tal die ehemalige Hauptstadt Cetinje.

Um der tropischen Hitze im Sommer zu entkommen und in einem erfrischenden Gebirgsklima Abkühlung zu finden ist eine halbstündige Autofahrt in die Berge nötig. Hier schlängelt sich der Fluss Morača durch Abgründe und Schluchten. Der Nordosten Montenegros beherbergt zwei weitere Nationalparks: Durmitor und Biogradska Gora. Biogradska Gora ist einer der letzten 3 Urwälder in Europa. Seine 5000 Hektar sind zu 80 Prozent bewaldet.

Der höchste Berg ist Bobotov Kuk mit 2523 Metern, der längste Fluss ist die Tara. Sie schlängelt sich auf rund 150 Kilometern durch die Bergwelt Montenegros. 80 Kilometer fließt die Tara durch die zweitlängste Schlucht der Welt. Mit einer Tiefe von 1300 Metern nimmt die Taraschlucht auch in dieser Disziplin den zweiten Platz hinter der Coloradoschlucht in Amerika ein. Die Taraschlucht und der Nationalpark Durmitor wurde ebenfalls von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Die alten montenegrinischen Städte zeugen von der Jahrhunderte alten Verflechtung der Kulturen und Sitten. Klöster, Kirchen, Kathedralen und Moscheen zeugen von den Religionen, denen die Menschen, die nebeneinander lebten, angehörten.

Unsere ersten Urlaube in Montenegro verbrachten wir in den Jahren 1988 und 1989 in Ada Bojana an der südlichsten Spitze Montenegros. Direkt an der Grenze zu Albanien.    

Seither lieben wir dieses Land und bereisen auch immer wieder das Landesinnere, welches von unvergleichlicher Schönheit ist.

 

CMS von artmedic webdesignZum Seitenanfang Bearbeitungsstand: 4.9.2012