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Mazedonien

Nur der südliche Teil Mazedoniens um Bitola wurde in der Antike zur historischen Region Makedonien gezählt. Der nördliche Teil mit der Hauptstadt Skopje war unter in der Antike unter dem Namen Paionien bekannt. Zur Zeit des Römischen Reiches befanden sich dort Teile der Provinzen Moesia Superior und Macedonia.

Einwanderung slawischer Stämme im 6. bis 7. Jahrhundert n. Chr. Vom 7. Jahrhundert Teil Bulgariens. Ende des 10. Jahrhunderts Teil des Reiches unter dem Bulgarischen Zaren Samuil (976-1014) mit Hauptstadt Ohrid. Vom 11. Jahrhundert bis Anfang des 15. Jahrhunderts Teil des serbischen Reiches.

 

Mazedonien grenzt an Serbien, Kosovo, Bulgarien, Griechenland und Albanien. Im Südwesten an der Grenze zu Albanien hat Mazedonien je etwa zwei Drittel Anteil am Ohridsee und am Prespasee. Diese Seen (Höhe 700 bzw. 900 m) sind etwa 400 km² groß und durch Tektonik in einer geologischen Schwächezone der Erdkruste entstanden. Der Ohridsee ist sehr tief und reich an Fossilien; beide Seen und der Nationalpark „Galičia" zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe.

  

Das Klima ist im gebirgigen Landesinneren relativ rauh. Generell liegt es am Übergangsgebiet zwischen dem mediterranen und dem kontinentalen Klima. Mazedonien ist ein Gebirgsland mit mehreren Dutzend Zweitausendern, darunter einigen Gipfeln von 2700 bis 2800 m.

 

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